Club Céronne X Breaking

Ab Dezember vereint die Tanzsportabteilung des ETV Hamburgs, der Club Céronne, nicht mehr nur Standard & Lateintänze unter seinem Dach, sondern auch Breaking – auch bekannt als Breakdance.
Der Kurs findet jeden Montag, 20:00-21:30 Uhr, im Gym III im ETV-Zentrum (Bundesstraße 96, 20144 Hamburg) statt. Jedes Level und jedes Alter kommen hier auf einen Nenner – ihr benötigt also keine Vorkenntnisse.
Unter Anleitung unseres Trainer Yan Stesel lernt ihr alle Basics & Specials die ihr braucht, um auf der Tanzfläche zu performen.
Wir freuen uns auf euch!

Nachfragen & Anmeldungen an Sportwart.Club-Ceronne@ETV-Hamburg.de.


Alles Wichtige über Breaking zusammengefasst:

Breaking, auch bekannt als B-Boying und B-Girling, ist ein urbaner Tanzstil, der Mitte der 1970er Jahre seinen Ursprung im New Yorker Wohnviertel Bronx nahm. Die ersten Wegbereiter der Sportart waren afroamerikanische und puertoricanische Jugendliche. In den letzten 40 Jahren hat sich Breaking zu einer international anerkannten Kunstform mit Elementen aus urbanen Tanzarten und außergewöhnlicher Athletik weiterentwickelt.

Breaking auf Wettbewerbsebene:
Ein kurzer Abriss über die Geschichte
Breaking entwickelte sich aus vielen verschiedenen Tänzen und anderen Bewegungsformen, welche die Jugend New Yorks in den Jahren vor 1970 beeinflussten. In den ersten Jahren fand Breaking ausschließlich auf Parties, in Clubs oder auf der Straße statt. Trainiert wurde zuhause, in Gängen von Ge- bäuden oder in öffentlichen Bürgerzentren. Während dieser Zeit gab es kaum organisierte Turniere mit einem strukturierten Wertungssystem.
Zu Beginn der 1980er Jahre gewann Breaking in den USA die Aufmerksamkeit der Medien. Die Sportart wurde zunehmend bekannter und verbreitete sich nicht nur dort rasend schnell, sondern auch welt- weit. Viele auf Breaking fokussierte Filme wurden in dieser Zeit veröffentlicht. Bis Mitte der 1980er Jahre weitete sich Breaking zu einem globalen Phänomen mit überwältigender Medienpräsenz aus.

Nach einem rapiden Rückgang der Sportart gegen Ende der 1980er Jahre versuchte eine kleine Gruppe Breaker*innen die kulturelle Relevanz der Kunst- und Sportform zu erhalten. Viele verschiedene Aktivitäten und Kooperationen mit Tanztheatern wurden eingeleitet. Zudem entwickelte sich ein Event, das Breaking-Turnieren mit Wertungssystem den Weg ebnete.
Im Jahr 1990 wurde zum ersten Mal das internationale Battle of the Year organisiert. Breaking Crews, die ihr Heimatland repräsentierten, traten gegeneinander an und wurden von einer internationalen Topgruppe von Wertungsrichtern beurteilt. Zum ersten Mal gab es eine große Veranstaltung mit einem externen Wertungsgericht, dessen Mitglieder nicht auch selbst an den Turnieren teilnahmen. Heute ist das Battle of the Year die größte Breaking-Veranstaltung weltweit, zu dem Qualifikationsturniere auf allen Kontinenten gehören.
Durch die Einführung eines Wertungsgerichts wurde das Interesse an Breaking erneut geweckt und die Anzahl der Turniere stieg rapide an. Heute zählen neben dem Battle of the Year und diversen Freestyle Sessions unter anderem folgende Veranstaltungen zu den internationalen Top-Turnieren: The Notoriuous IBE (Niederlande), Outbreak Europe (Slowakei), The Red Bull BC One Championships (Global), The UK B-Boy Championships (UK), The Silverback Open (USA) und BIS (China).
Breaking hat sich zu einer weltweiten Kunstform mit anspruchsvollen Sportelementen entwickelt. Dies führte 2016 dazu, dass das IOC entschied, Breaking in das Programm der Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires 2018 aufzunehmen.